Verkehrspolitik

Die Arbeitsgruppe Verkehrspolitik kommt seit Dezember 2021 regelmäßig im Europahaus Aurich zusammen. Ziel der Gruppe ist es, die Rahmenbedingungen für Radfahrende und Zufußgehende in Aurich zu verbessern. Dabei beschäftigen wir uns sowohl mit aktuellen verkehrspolitischen Themen als auch mit der grundsätzlichen Frage, welche Führungsformen Radfahrende brauchen, um schnell, komfortabel und sicher von A nach B zu gelangen. Der ADFC versteht sich als kompetenter Ansprechpartner für Politik und Verwaltung in der Stadt und im Kreis Aurich und unterstützt den 2019 vom Rat der Stadt Aurich einstimmig beschlossenen Masterplan Radverkehr 2030.

 

Wir möchten die Mobilitätswende vorantreiben und schauen auf aktuelle Bauvorhaben im Stadtgebiet. Dabei analysieren wir die lokalen Gegebenheiten und entwickeln Vorschläge, wie die Bedürfnisse des Rad- und Fußverkehrs angemessen umgesetzt werden können – auf der Grundlage der rechtlichen Rahmenbedingungen und Regelwerke. Impulse setzen wir auch mit dem „Foto des Monats“, mit dem wir auf Positives und Kritisches hinweisen.

 

Wenn auch du dich in die Arbeitsgruppe einbringen möchtest und deinen Anliegen zur Verbesserung des Radverkehrs in Aurich vorantreiben möchtest oder einfach nur ein Thema hast, das uns interessieren könnte, dann steht dir Albert Herresthal als Ansprechpartner unter +49 177 612 18 70 oder bike [at] a-herresthal.de zur Verfügung.

Foto des Monats

Bei der Radverkehrsinfrastruktur in Aurich und Ostfriesland gibt es Licht und Schatten. Manches positive Beispiel könnte auch auf andere Situationen übertragen werden und manches Ärgernis ließe sich leicht abstellen.

gute Zufahrt

November 2022 - Positiv: Vorbildlich gestaltete Grundstückszufahrten

Welcher Radfahrende in Aurich kennt das nicht? Diese ständige Berg- und Talfahrt auf Radwegen

entlang von Wohnstraßen, verursacht durch Grundstückszufahrten, bei denen der gesamte Radweg

(und Fußweg) tiefer gelegt ist.

Felgenkiller

Oktober 2022 - Fahrradparken: „Felgenkiller“ aus den 1950er Jahren

Wer mit dem Fahrrad zum Einkaufen, zur Schule, ins Kino oder zu sonstigen Veranstaltungen kommt, braucht dafür gute Abstellmöglichkeiten. In Aurich gibt es geeignete Anlehnbügel, aber auch völlig unbrauchbare "Felgenkiller".

September 2022 II - Sind Radfahrende gefährlicher als Ladeverkehr?

Ladeverkehr und Taxen dürfen länger durch die Fußgängerzone fahren als Radfahrende

Weg mit Betonkübel - Blick in Wohngebiet

September 2022 - Radfahrende Kunden unerwünscht?

04.09.2022

Einkaufszentrum Aurich-West (Extum): Ein großer Betonkübel behindert den Zugang für radfahrende Kunden

Radweg mit Schlagloch und Baumwurzeln

ADFC präsentiert „Foto des Monats“ und zeigt regelmäßig Positives und Kritisches

Bei der Radverkehrsinfrastruktur in Aurich und Ostfriesland gibt es Licht und Schatten. Manches positive Beispiel könnte auch auf andere Situationen übertragen werden und manches Ärgernis ließe sich leicht abstellen.

Publikationen

Stadt und Land bewerten – wo fährt es sich in Deutschland am besten mit dem Rad?

03.10.2022

Und wie steht Aurich im Vergleich da?

Ist Aurich ein Fahrradparadies oder muss die Politik (endlich) ran? Jetzt beim ADFC-Fahrradklima-Test 2022 abstimmen!

Übergabe

Feierliche Übergabe des ADFC-Konzeptes "Führungsformen Radverkehr"

Feierliche Übergabe des ADFC-Konzeptes "Führungsformen des Radverkehrs" an Landrat Olaf Meinen und den Leiter des Amtes für Kreisstraßen, Matthias Hayen durch Heike Pilk, Marvin Stasiak und Albert Herresthal

Eingeschränkte Sicht

Geplante Verkehrsregelung an der "Cremer Kreuzung"

02.08.2022

Pläne der Stadt sind halbherzig und widersprüchlich

Die Initiative Lebensqualität und Mobilität für Aurich (LuMA) und der ADFC Aurich nehmen Stellung zu den bekannt gewordenen Plänen der Stadt.

Umgestaltungsvorschlag

Pressemitteilung zur "Cremer-Kreuzung"

10.07.2022

Knotenpunkt K111 (Julianenburger Straße/Kirchdorfer Straße/Fischteichweg/Hafenstraße):

ADFC begrüßt Verkehrsführung auf der Fahrbahn, fordert aber mehr Eindeutigkeit für Rad- und Fußverkehr

ADFC präsentiert Konzept für moderne Radverkehrsinfrastruktur in Aurich

Immer wieder gibt es in Aurich Debatten um die geeignete Verkehrsführung für Radfahrende. Tatsächlich ist die Situation hier sehr unübersichtlich, weil unterschiedlichste Führungsformen eingesetzt werden, ohne dass es hierbei ein klares Konzept gibt.

Beengte Situation

Positionspapier zum Knoten K111 (Kreuzung Bäckerei Cremer)

Der Umbau der Cremer-Kreuzung behindert und verlangsamt den Radverkehr und schafft zusätzlich neue Gefahren für Rad- und Fußverkehr.

Masterplan Radverkehr 2030 für die Stadt Aurich

Der Rat der Stadt Aurich hat am 27.06.2019 den Masterplan Radverkehr beschlossen, um Unfälle mit Radverkehrs-Beteiligung auf null zu verringern, um den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 25 % zu steigern und um einen Konsens pro Radverkehr zu erreichen.

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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